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20.01.2022

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VW Abgasskandal

Der VW Abgasskandal erfasst und beschäftigt seit 2015 die gesamte deutsche Automobil-Hersteller-Industrie und deren Zulieferer. Mit den Diesel-Motoren EA 189 und EA 288 lieferte Volkswagen die “Schummel-Diesel”-Steuerungen auch innerhalb des Konzerns an AUDI, Skoda und SEAT. Seit 2019 wird Diesel-Klägern hierzulande Schadensersatz für Wertverluste zugesprochen. KAP Rechtsanwälte haben zuletzt in erfolgreichen BGH-Urteilen ihre Vorreiter-Rolle im Dieselskandal bestätigt und vertreten auch Ihre Ansprüche auf Entschädigung – wenn nötig – vor Gericht.

Sie wollen keinen Wertverlust hinnehmen?

✓ Sichern Sie Ihren Anspruch auf Schadensersatz

✓ Machen Sie viele Tausend Euro für sich geltend

✓ Sie haben Ihren VW bereits verkauft? Auch dann können wir helfen

VW Abgasskandal Prüfung umfasst

  • Kostenfreier rechtlicher Check & Berechnung
  • Konsequente Geltendmachung Ihrer Ansprüche

Bis zu 20.000 € Schadensersatz und mehr.


4 Schritte zum Geld

So einfach funktioniert es

1. Einfach Daten übermitteln

2. Persönlicher Vorschlag zum Fall

3. Online Auftrag erteilen

4. Recht durchsetzen & Geld erhalten

Das sind die Möglichkeiten

gegen die Volkswagen AG

✓ Schadensersatz für den Wertverlust & VW behalten (“kleiner” Schadensersatz)

✓ Kaufpreis (Abzug Nutzung) erhalten & VW zurückgeben (“großer” Schadensersatz)

Das Besondere bei VW: Ein Finanzierer übernimmt für die Motoren EA 896 und EA 897 unter bestimmten Voraussetzungen das Kostenrisiko für Sie – gegen eine geringe Erfolgsbeteiligung, versteht sich– sodass wir ganz ohne Risiko für Sie tätig werden können. Sie müssen dann nicht in Vorleistung gehen – und selbst im Fall, dass wir keinen Anspruch für Sie erzielen können, zahlen Sie keinen Cent.

Für diese VW Motoren

machen wir Rechte geltend

Der erste ”Skandalmotor” EA 189 mit der Manipulationssoftware wurde in sämtlichen Fahrzeugen der Marken VW, Audi, Seat und Skoda mit 1.2, 1.6. und 2.0 Liter Dieselmotoren verbaut. Insgesamt 11 Millionen Fahrzeughalter sind involviert. Und längst konnten KAP Rechtsanwälte über eigene Gutachten belegen, dass auch der Nachfolgemotor mit der Bezeichnung EA 288 mit unzulässigen Abschalteinrichtungen ausgestattet und manipuliert ist. Damit gelten für folgende VW-, Seat- und Skoda-Modelle gute Erfolgsaussichten für Schadensersatz im Dieselskandal:

  • Amarok
  • Arteon
  • Beetle
  • Caddy
  • CC
  • Crafter
  • Eos
  • Golf
  • Jetta
  • Passat
  • Phaeton
  • Polo
  • Scirocco
  • Sharan
  • Tiguan
  • Touareg
  • Touran
  • T-Cross
  • T-Roc
  • T5 Multivan
  • T6 Transporter
  • Transporter
  • Alhambra
  • Altea
  • Altea XL
  • Altea Freetrack
  • Arona
  • Ateca
  • Exeo
  • Exeo S
  • Ibiza SC IV
  • Ibiza 5D IV
  • Ibiza ST IV
  • Leon
  • Tarraco
  • New Toledo
  • Toledo
  • Fabia
  • Karoq
  • Kodiaq
  • Octavia
  • Rapid
  • Roomster
  • Superb
  • Yeti

Aktuelle Schlagzeilen

BGH-Urteil gegen VW-Tochter Audi: Schadensersatz für KAP Mandanten zugesprochen

25. November 2021

Sensationeller Erfolg für unsere Mandanten. Audi haftet für VW-Skandalmotor EA189.

BGH spricht VW-Diesel-Klägerin Schadensersatz mit Autobehalt zu

17. November 2021

Danach können Geschädigte im Abgasskandal Entschädigung bekommen und ihr Diesel-Auto behalten.

Urteile & Beweisbeschlüsse

KAP Erfolge gegen VW

Datum           Gericht Auto-Modell
19.12.2021     Urteil* LG Stendal Skoda Octavia, Euro 6, Motor EA 288
03.11.2020     Urteil* LG Karlsruhe VW Phaeton, Euro 5, Motor EA 896 (Motor von Audi)
*noch nicht rechtskräftig  
Auszug aktuellste Beweisbeschlüsse  
17.01.2022     Beschluss LG Freiburg im Breisgau Golf VII 1.6 TDI, Euro 5, Motor EA 288
11.01.2022     Beschluss LG Limburg a. d. Lahn Golf VII, Euro 6, Motor EA 288
28.12.2021     Beschluss LG Heilbronn Skoda Yeti, Euro 6, Motor EA 288
10.12.2021     Beschluss LG Lüneburg Golf VII GTD 2.0 TD, Euro 6, Motor EA 288
06.12.2021     Beschluss LG Traunstein Skoda Kodiaq, Euro 6, Motor EA 288
18.11.2021     Beschluss LG Lübeck VW Passat Variant 2.0 TDI, Euro 6, Motor EA 288

Fragen & Antworten

zu Ihrem Volkswagen

Bei dem Adjektiv “betroffen” muss im Zusammenhang mit dem Abgasskandal differenziert werden: Wenn in öffentlichen Bekanntmachungen und den Medien von “betroffenen Modellen” gesprochen wird, dann handelt es sich um eine offizielle Feststellung des Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA), dass es bei den Auto-Modellen unzulässige Abschalteinrichtungen gefunden hat. Dies bedeutet aber nicht, dass alle anderen Fahrzeuge als “nicht betroffen” gelten können, denn über diese offiziell bestätigten betroffen Modelle hinaus gibt bedeutend mehr Herstellermodelle, die nach verschiedenen Expertengutachten ebenso über unzulässige Abschalteinrichtungen verfügen und ebenso die offiziellen Emissionsgrenzwerte weit überschreiten. Auch diese Fahrzeuge sind natürlich betroffen - mit dem Unterschied, dass für sie das KBA nicht oder noch nicht tätig wurde und sie auch amtlich als “betroffen” deklariert hat. Die Summe aller nachweislich betroffenen Fahrzeuge ist folgerichtig um ein Vielfaches höher.

Wir haben als Kanzlei selbst unabhängige Gutachten beauftragt, deren Ergebnisse wir für unsere Verfahren einreichen. Auf diese Weise haben wir bereits viele Urteile gewinnen können. Unsere Rechtsauffassung teilt indes auch der Bundesgerichtshof, der im Januar 2021 erst feststellte, dass betroffene Autofahrer auch dann Anspruch auf Schadensersatz haben, wenn das Fahrzeug nicht von Amts wegen durch das KBA beanstandet wurde.

Fazit: Ein Rückruf des KBA ist also keine Voraussetzung für die Geltendmachung von Schadensersatzansprüchen im Abgasskandal.

Ja. Klägern in der Dieselaffäre steht auch nach einem Fahrzeugverkauf Schadensersatz zu. Das hat der Bundesgerichtshof im Juli 2021 klargestellt. In dem Fall wird als Berechnungsgrundlage der Verkaufspreis des Fahrzeugs herangezogen. Auch eine "Wechselprämie" des Autoherstellers darf nach Urteil der Karlsruher Richter nicht als anspruchsmindernd angerechnet werden.

Diesel-Halter, die vom Kraftfahrt-Bundesamt zu einem verpflichtenden Software Update oder/und zu Nachrüstungen der Hardware aufgerufen werden, stehen vor einem Dilemma:

Lassen Sie bspw. ein Software Update durchführen, müssen Sie mit möglichen weiteren Schäden am Motor rechnen. Allgemein berichten nicht wenige Autohalter nach dem Update von Motorstörungen, lauten Motorgeräuschen und einem deutlich höheren Kraftstoff- und AdBlue-Verbrauch.

Verweigern Halter jedoch die Ausführungen der Maßnahmen, kann die Stilllegung des Fahrzeugs drohen. Wir raten dennoch grundsätzlich von Software Updates und Nachrüstungen der Hardware mit allem Nachdruck ab, denn neben möglicher Schäden am Fahrzeug, kann im Anschluss auch die Geltendmachung von Rechten aus dem Abgasskandal schwieriger werden.

Sie müssen nach dem Update damit rechnen, dass der AdBlue-Verbrauch erheblich zunimmt. Darüber hinaus wird von Problemen mit der Start/Stopp-Automatik, von einer Versottung des Motors, lauten Motorgeräuschen bis zu Motorstörungen sowie von einem stark erhöhten Dieselverbrauch berichtet.

Die Einrichtung sitzt in der Motorsoftware eines Diesel-Fahrzeugs und steuert die Effektivität der Abgasreinigung in Abhängigkeit von der Außentemperatur. Bei der Vorrichtung werden gefährliche Stickoxide in den Abgasen jedoch nur in einem Temperaturbereich zwischen 20° bis 30° Grad Celsius reduziert. Außerhalb dieses Temperaturbereichs wird die serienmäßige Abgasreinigung stark reduziert beziehungsweise ganz abgeschaltet. Und das ist nach den neuesten Urteilen des Europäischen Gerichtshof (Ende 2020) und des Bundesgerichtshof (Anfang 2021) nicht zulässig.

Zur Entschädigung

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