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BMW Abgasskandal

Im BMW Abgasskandal gelten Millionen Diesel-Fahrzeuge als mangelhaft und manipuliert. 2018 kam es zum ersten BMW Rückruf. KAP Rechtsanwälte haben seitdem etliche Beweisbeschlüsse sowie positive BMW Urteile für Mandanten erzielt. Die Erfolge unserer Kanzlei zeigen, dass Entschädigung und Schadensersatz für betroffene BMW Dieselfahrer möglich sind.

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BMW Abgasskandal

Schadensersatz BMW Diesel – Die Optionen

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✓ Schadensersatz für Minderwert BMW Diesel

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✓ Alle BMW Diesel-Modelle mit und ohne KBA Rückruf

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Voller Kaufpreis (abzgl. Nutzung)

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Ihre Experten im BMW Dieselskandal

KAP Rechtsanwälte sehen sich nicht als anonyme Kanzlei, sondern als Ihr Servicepartner und Dienstleister im BMW Abgasskandal. Als spezialisierte Diesel-Anwälte lassen wir Sie als Dieselfahrer nicht allein. Sie erhalten von uns zu jeder Zeit schnelle, fundierte und verständliche Informationen zu Ihrem individuellen Fall.

Wir sind bekannt aus:

Das sagen unsere Mandanten


Für diese BMW Motoren

machen wir Rechte geltend

Nach den uns vorliegenden Messwerten geht es um die Dieselmotoren N47, N57, B37, B47, B57, M37, M47. Diese Motoren sind in fast allen BMW Diesel-Fahrzeugen der Schadstoffklassen Euro 5 und Euro 6 verbaut, womit auch so gut wie jedes BMW Diesel Modell vom Abgasskandal betroffen ist.

  • BMW X1 sDrive16d
  • BMW X1 sDrive18d
  • BMW X1 xDrive20d
  • BMW X1 xDrive25d
  • BMW X3 xDrive20d
  • BMW X3 xDrive30d
  • BMW 116d
  • BMW 118d
  • BMW 118d Coupé
  • BMW 120d
  • BMW 220d xDrive Active Tourer
  • BMW 318d
  • BMW 320d Cabrio
  • BMW 318d Touring
  • BMW 320d Limousine
  • BMW 320d Touring
  • BMW 325d Touring
  • BMW 330d
  • BMW 330d xDrive
  • BMW 420d Gran Coupé
  • BMW 430d Gran Coupé
  • BMW 520d Limousine
  • BMW 520d Touring
  • BMW 525d
  • BMW 525d xDrive Touring
  • BMW 525d xDrive Limousine
  • BMW M550d xDrive Touring
  • BMW M550d xDrive Limousine
  • BMW 730d
  • BMW 730 xDrive
  • BMW 740d xDrive
  • BMW 750d xDrive
  • BMW 750Ld xDrive
  • BMW X4 xDrive20d
  • BMW X5 xDrive30d
  • BMW X5 xDrive40d
  • MINI Cooper D
  • MINI Cooper D Countryman
  • MINI Cooper SD
  • MINI Cooper SD Clubman
  • MINI Cooper SD Countryman

BMW Dieselskandal - NEWS

Kunden erhalten nächsten BMW Rückruf – Code 0013650300 "Steuergeräte"

20. Mai 2022

Wer ein Schreiben der BMW AG mit der Rückrufaktion "Steuergeräte programmieren" bekommen hat, sollte sich dringend anwaltlichen Rat holen.

BGH spricht Diesel-Klägerin Schadensersatz mit Autobehalt zu

17. November 2021

Danach können Geschädigte im Abgasskandal Entschädigung bekommen und ihr Diesel-Auto behalten.

Neues Urteil für KAP Mandanten: Entschädigung für BMW 318d Diesel

12. November 2021

Die BMW AG wurde in dem sensationellen Urteil zur Zahlung von Schadensersatz in Höhe von 16.395,51€ nebst Zinsen verurteilt.

Abgasskandal: DUH verklagt Kraftfahrt-Bundesamt

09. Juli 2021

Das KBA soll verpflichtet werden, einen Rückruf für die BMW Diesel X3 xDrive20d, M550d und 750d xDrive (Euro 5 und 6) anzuordnen.

EuGH zu Autokredit: Widerruf unbefristet möglich

09. September 2021

Das Urteil ist besonders bei Autofinanzierungen (z.B. BMW Bank) interessant um Schadensersatz geltend zu machen. Widerruf als weitere Option für Entschädigung im Dieselskandal

BMW Abgasskandal: Neuer Beweisbeschluss zu BMW

16. Juni 2021

Das OLG Bremen ordnet erstmals ein interdisziplinäres Gutachten an (Dieselmotor N47). Die Ergebnisse versprechen eine Signalwirkung.

Abgasskandal: Fünftes Urteil gegen BMW

25. Mai 2021

Das LG München verurteilt BMW in einem Versäumnisurteil zu 32.170 Euro Schadensersatz (Dieselmotor N47). Das Urteil in dem KAP Verfahren ist noch nicht rechtskräftig.

Abgasskandal: Zweites KAP Urteil gegen BMW

02. März 2021

Im BMW Abgasskandal wurde das dritte Urteil überhaupt zu unzulässigen Abschalteinrichtungen gesprochen. Das LG Dresden verurteilt BMW zu gut 41.000 Euro Schadensersatz.

Abgasskandal: Viertes Urteil gegen BMW

20. Mai 2021

Das LG Stuttgart verurteilt BMW in einem weiteren Urteil zu rund 30.240 Euro Schadenersatz. Das Urteil in dem KAP Verfahren ist noch nicht rechtskräftig (Motortyp N57).

Diesel Abgasskandal: KAP Anwälte erreichen EuGH Vorlage

16. September 2020

Der Europäische Gerichtshof ist im Diesel-Abgasskandal zur grundsätzlichen Klärung aufgerufen, ob Abschalteinrichtungen zulässig sind.

Abgasskandal: Erstes Urteil eines OLG gegen BMW

04. April 2021

KAP Verfahren führt zu Durchbruch in der Rechtsprechung im Diesel Abgasskandal gegen den Münchner Autokonzern (Dieselmotor N47).

BMW Urteile & Beweisbeschlüsse

KAP Erfolge im BMW Abgasskandal

Auszug aktuellste Beweisbeschlüsse

23.05.2022 | Beschluss LG Hildesheim | BMW 318d, Euro 5, Motor N47

16.05.2022 | Beschluss LG Mühlhausen | BMW X3, Euro 5, Motor N47

16.05.2022 | Beschluss LG Mühlhausen | BMW 325d, Euro 5, Motor N57

16.05.2022 | Beschluss LG Frankfurt a. M. | BMW 118d, Euro 6, Motor B47

12.05.2022 | Beschluss LG Ravensburg | BMW X5, Euro 5, Motor N57

23.04.2022 | Beschluss LG Stuttgart | BMW X3 xDrive20d, Euro 5, Motor N47

06.04.2022 | Beschluss OLG Bremen | BMW 125d, Euro 5, Motor N47

06.04.2022 | Beschluss OLG Celle | BMW 530d xDrive, Euro 6, Motor N57

05.04.2022 | Beschluss OLG Celle | BMW 530d, Euro 6, Motor N57

04.04.2022 | Beschluss OLG Celle | BMW 530d, Euro 6, Motor N57

12.11.2021 | Urteil* LG Heilbronn | BMW 318d, Euro 5, Motor N47

25.05.2021 | Urteil** LG München I | BMW X3, Euro 5, Motor N47

20.05.2021 | Urteil* LG Stuttgart | BMW X5, Euro 5, Motor N57

09.04.2021 | Urteil* OLG Schleswig-Holstein | BMW X1, Euro 5, Motor N47

02.03.2021 | Urteil* LG Dresden | BMW 525d, Euro 6, Motor N47

*noch nicht rechtskräftig   ** Versäumnisurteil, noch nicht rechtskräftig  

Auszug aktuellste Beweisbeschlüsse

30.12.2021 | Beschluss LG Lübeck | BMW 520d, Euro 6, Motor B47

28.12.2021 | Beschluss OLG Celle | BMW 320d, Euro 6, Motor B47

09.12.2021 | Beschluss LG Hildesheim | BMW X1, Euro 6, Motor B47

06.12.2021 | Beschluss LG Erfurt | BMW X3, Euro 5, Motor N47

03.12.2021 | Beschluss LG Verden | BMW 330d xDrive, Euro 6, Motor N57

Auszug aktuellste Beweisbeschlüsse

21.12.2020 | Beschluss LG Bonn | BMW X1, Euro 6, Motor B47

04.12.2020 | Beschluss LG Limburg a.d. Lahn|BMW 320d, Euro 5, Motor N47

02.12.2020 | Beschluss LG Erfurt|BMW X1, Euro 6, Motor B47

02.12.2020 | Beschluss LG Ravensburg|BMW X5, Euro 6, Motor N57

20.11.2020 | Beschluss LG Erfurt|BMW 318d, Euro 5, Motor N47

Auszug aktuellste Beweisbeschlüsse

08.11.2019 | Beschluss LG Frankfurt a.M. | BMW 335d (EZ 2010), Euro 5, Motor M57

04.11.2019 | Beschluss LG Berlin | BMW X1 sDrive18d (EZ 2015), Euro 6, Motor B47

29.10.2019 | Beschluss LG Kaiserslautern | BMW 120d xDrive (EZ 2014), Euro 5, Motor N47

17.10.2019 | Beschluss OLG Frankfurt a.M. | BMW 116d (EZ 2012), Euro 5, Motor N47

10.10.2019 | Beschluss LG Frankfurt a.M. | BMW 118d (EZ 2011), Euro 5, Motor N47

05.10.2018 | Beschluss LG Düsseldorf | BMW X1 (EZ 2013) Euro 5, Motor N47

05.10.2018 | Beschluss LG Düsseldorf | BMW X3 xDrive20d (EZ 2014), Euro 6, Motor B47

Fragen & Antworten

BMW Abgasskandal

Ihr BMW Diesel ist sehr wahrscheinlich betroffen, da die BMW Motoren N47, N57, B37, B47, B57, M37, M47 praktisch in fast allen BMW Dieseln stecken und erwiesenermaßen manipuliert sind.   

Beim Begriff “betroffen” im Zusammenhang mit dem Abgasskandal ist Folgendes zu beachten: Wenn allgemein von “betroffenen Dieseln” gesprochen wird, dann hat das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) bei diesen Fahrzeugen unzulässige Abschalteinrichtungen gefunden. Das bedeutet aber nicht, dass alle anderen Dieselmodelle nicht betroffen sind, denn erwartungsgemäß gibt es weit mehr Herstellermodelle, die verschiedenen Gutachten zufolge genauso über illegale Abschalteinrichtungen verfügen und eigentlich nicht zulässig sind. – Nur wurde das KBA für diese Diesel Modelle (noch) nicht tätig.

Unsere Kanzlei hat eigens unabhängige Gutachten beauftragt, deren Ergebnisse wir in unsere Verfahren einfließen lassen. Dadurch konnten wir bereits positive Urteile erstreiten. 

Indes teilt unsere Rechtsauffassung auch der Bundesgerichtshof (BGH), der Anfang 2021 entschied, dass betroffene Dieselfahrer auch dann Anspruch auf Schadensersatz haben, wenn das Fahrzeug nicht von Amts wegen durch das KBA beanstandet wurde.

Fazit: Für die Geltendmachung von Schadensersatzansprüchen im Abgasskandal braucht also keinen Rückruf des KBA.

Ja. Klägern im Abgasskandal steht auch nach dem Autoverkauf Entschädigung zu. Das hat der Bundesgerichtshof (BGH) Mitte 2021 klargestellt. In dem Fall wird als Berechnungsgrundlage für die Bestimmung der Schadensersatzhöhe der Verkaufspreis des Fahrzeugs herangezogen. Auch eine mögliche "Wechselprämie" des Autoherstellers darf nach Urteil der obersten Karlsruher Richter nicht als anspruchsmindernd angerechnet werden.

BMW Diesel-Halter mit verpflichtenden Rückruf stehen vor einem echten Dilemma: Im Fall, dass sie dem Rückruf Folge leisten und ein Software Update durchführen lassen, das die beanstandeten Mängel beseitigen soll, müssen Sie mit möglichen weiteren Motorschäden und einem deutlich höheren Kraftstoffverbrauch rechnen. Verweigern sie die Maßnahmen, droht die Stilllegung des Fahrzeugs. 

Wir raten grundsätzlich von Software Updates und Hardware-Nachrüstungen ab, denn neben möglicher Schäden am Diesel, kann im Anschluss auch die Geltendmachung von Ansprüchen aus dem Abgasskandal schwieriger werden.

Als Folge eines Update wird von einer Zunahme des AdBlue-Verbrauchs, von Problemen mit der Start/Stopp-Automatik, von einer Versottung des Motors und von einem stark erhöhten Dieselverbrauch berichtet.

Diese Art Abschalteinrichtungen befinden sich in der Software eines Dieselmotors und steuern die Abgasreinigung in Abhängigkeit von der Umgebungstemperatur. Die Vorrichtungen sind jedoch offenbar so manipuliert, dass gefährliche Stickoxide in den Abgasen nur in einem Temperaturbereich zwischen 20° bis 30° Grad Celsius reduziert werden. Außerhalb dieses Bereichs wird die Abgasreinigung stark reduziert oder ganz abgeschaltet. Und das ist nach jüngsten Urteilen des EuGH (Ende 2020) und des BGH (Anfang 2021) nicht erlaubt.

Besser denn je. In den von uns geführten Klagen haben wir bereits positive Urteile und Entscheidungen erzielen können, wobei das Vorliegen eines Rückrufs oder eines Eingeständnisses keine Rolle spielt. So konnten wir als Kanzlei das erste Urteil gegen BMW erreichen. Auch konnten wir bundesweit Beweisbeschlüsse und Hinweise von Oberlandesgerichten gegen BMW erzielen. Bei einer EuGH-Vorlage zu wesentlichen Fragen im Diesel-Skandal führt die KAP Rechtsanwaltsgesellschaft mbH zudem das Pilotverfahren. Und in einem neuesten Urteil (vom 17.12.2020) hat der EuGH thermische Abschalteinrichtungen für unzulässig erklärt. Ihm folgte Anfang 2021 der BGH mit einem weiteren Urteil, das diese Art Abgasreinigung als illegal bezeichnet. Allen verbraucherfreundlichen Entscheidungen gingen Klagen gegen einen Automobil-Hersteller voraus.

Bisher kam BMW relativ unbescholten durch den Abgasskandal. Die versehentlich aufgespielte manipulative Motorsteuerung in den rund 12.000 Fahrzeugen der Reihen 5 und 7 wurde einmalig durch die Staatsanwaltschaft München mit einem Bußgeld in Höhe von 8,5 Millionen Euro geahndet. Im Anschluß hat sie weitere Untersuchungen eingestellt, da sie keinen Betrug feststellen konnte. Doch das ist längst Vergangenheit, denn spätestens seit Anfang 2020 wird der Druck auf BMW größer. Seitdem haben diverse Landgerichte verbraucherfreundliche Urteile gesprochen und BMW wegen vorsätzlicher sittenwidriger Schädigung verurteilt. Besonders brisant für BMW dürfe wie betont eine Vorlage des Landgerichts Stuttgart beim EuGH werden, die wir für unsere BMW Mandanten mit erwirkt haben. BMW rechtfertigt weiterhin den Einbau von thermischen Abschalteinrichtungen als eine notwendige Maßnahme zum Schutz des Motor. Wenn die Europarichter - wie in anderen Verfahren bereits geschehen - dies anders bewerten, werden auch immer mehr deutsche Gerichte verbraucherfreundlich entscheiden.

Nein, das ist kein Muss. Sie können Ihren BMW Diesel auch behalten und Schadenersatz für den Minderkauf zum Zeitpunkt des Kaufs geltend machen. Die jeweilige Höhe der Entschädigung läßt sich jedoch nicht vorhersagen, sondern wird im Einzelverfahren durch das Gericht bestimmt. Lassen Sie sich gern durch unsere Anwälte kostenfrei erstberaten. Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme.

Chronik & Meilensteine

im BMW Diesel Abgasskandal

8. Juli 2021

375 Millionen Strafe für BMW wegen Kartellbildung

Die EU-Kommission hat gegen BMW und Volkswagen Wettbewerbsstrafen in dreistelliger Millionenhöhe verhängt. Für die Brüsseler Wettbewerbshüter gilt es als erwiesen, dass beide Autohersteller rechtswidrige Absprachen zu Adblue-Tanks getätigt haben. Die sogenannten fünf großen Automobilhersteller Audi, BMW, Mercedes-Benz und VW hatten sich im Zusammenhang mit der Schadstoffreduktion ihrer Dieselmotoren unter anderem auf zu kleine Adblue-Tanks geeinigt. BMW betonte erneut, sich nicht an die Absprachen gehalten zu haben. Die Strafe wolle man dennoch akzeptieren, um das Verfahren endlich abzuschließen. 

VW muss gut 500 Millionen Euro zahlen, Mercedes-Benz hingegen wurde die Strafe erlassen, weil der Konzern die Brüsseler Wettbewerbshüter von dem Kartell zuvor in Kenntnis gesetzt hatte.

28. Mai 2021

BMW Abgasskandal: 2. Sensationsurteil an einem OLG gegen BMW

Das OLG Köln hebt nach dem OLG Schleswig ebenfalls ein fehlerhaftes Urteil der Vorinstanz auf. Damit entscheiden die Kölner Oberlandesrichter, dass ein Kläger seine Schadensersatzansprüche gegen BMW wegen unzulässiger Abschalteinrichtungen substantiiert  – und nicht ins Blaue hinein – vorgetragen hat. Das Urteil hat zusammen mit dem des OLG Schleswig, das KAP Rechtsanwälte kurz zuvor erstritten haben, eindeutig Signalwirkung für alle laufenden Verfahren gegen die BMW AG. Das zweites Erfolgsurteil an einem OLG (Az. 19 U 134/20) hat die Kanzlei HAHN Rechtsanwälte erstritten. Wir gratulieren den Kollegen.

25. Mai 2021

Fünftes KAP Urteil gegen BMW

Das LG München I verurteilt die BMW AG in einem Versäumnisurteil zu 32.170 Euro Schadensersatz. Hinzu kommen weitere 8.423 Euro Deliktzinsen für den KAP Mandanten (Az. 2 O 3692/21). Das Versäumnisurteil ist noch nicht rechtskräftig. Es ist das fünfte Urteil in Folge, das im Abgasskandal überhaupt gegen die BMW Group erreicht werden konnte. Bei dem Fahrzeug handelt es ich um einen BMW X3 Diesel mit Abgasnorm Euro 5 und einem N47 Motor.  

20. Mai 2021

Viertes Urteil durch KAP Rechtsanwälte

Das LG Stuttgart verurteilt die BMW AG zu Euro 30.237 Schadensersatz. Darüber hinaus kann der Kläger Verzugszinsen in Höhe von Euro 42.000 verlangen (Az. 20 O 157/20). Geklagt hatte ein Halter eines BMW X5 Diesel mit Motortyp N57 und Abgasnorm Euro 5 wegen einer unzulässigen Abschalteinrichtung in seiner Motorsteuerung. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Die BMW AG kann gegen das Urteil innerhalb eines Monats Berufung einlegen.

4. April 2021

KAP erreicht erstes Urteil eines Oberlandesgerichts gegen BMW

Einem Paukenschlag gleich schreibt das Oberlandesgericht (OLG) Schleswig-Holstein Rechtsgeschichte. Als erstes OLG überhaupt hebt es ein Urteil zugunsten BMW der ersten Instanz auf und verweist das Verfahren zur erneuten Beweisaufnahme an das Landgericht Lübeck zurück. Die drei Richter des OLG sehen es als erwiesen an, dass alle von KAP Rechstanwälte vorgetragenen Argumente substantiiert sind. Basis der Entscheidung sind fundierte Vorträge mit detaillierten Ausführungen, die KAP Rechtsanwälte vortrugen, und die auf verschiedene Gutachten beruhen.

2. März 2021

Zweites KAP Urteil gegen BMW

Es ist das bundesweit dritte Urteil überhaupt gegen BMW. Das LG Dresden verurteilt BMW zu gut 41.000 Euro Schadensersatz. Die Richterin sieht es nach Sachvortrag der KAP Rechtsanwälte als erwiesen an, dass der BMW-Diesel eines Mandanten mit einer unzulässigen Abschalteinrichtung versehen ist, und sich damit der vorsätzlichen sittenwidrigen Täuschung schuldig gemacht hat. Der Neu-Kaufpreis des BMW vom Typ 525d (Euro 6) wird unter Nutzungsabzug rückabgewickelt.

19. Januar 2021

BGH spricht 3 Machtworte

Der BGH erklärt (1), dass die Nutzung einer temperaturgesteuerten Abschalteinrichtung eine vorsätzliche sittenwidrige Täuschung darstellt, wenn ein Autohersteller gegenüber dem KBA unzutreffende Angaben zu seinem Abgasreinigungssystem macht. (2) Der BGH stellt des Weiteren klar: Wenn klagende Dieselfahrer darlegen, dass der Hersteller die Behörde bewusst nicht richtig über die Art der Motorsteuerung und der darin enthaltenen illegalen Einrichtungen informiert hat, müssen die Gerichte dem jetzt nachgehen. (3) Nach Ansicht des BGH können betroffene Autofahrer zudem auch dann Anspruch auf Schadensersatz haben, wenn das Fahrzeug nicht vom KBA beanstandet wurde. Ein Rückruf ist also keine Voraussetzung für die Geltendmachung von Schadensersatzansprüchen im Abgasskandal.

17. Dezember 2020

EuGH erklärt Abschalteinrichtungen für unzulässig

Laut EuGH sind Abschalteinrichtungen in Diesel-Motoren nach EU-Recht verboten, wenn die Schadstoffwerte dadurch nur oder überwiegend auf dem Prüfstand eingehalten werden. Nach Auffassung der Europarichter dürfen Autos keine Software haben, die in Prüfsituationen systematisch die Emissionskontrolle verbessern, um das Zulassungsverfahren zu bestehen. Auch ein geringerer Motorverschleiß könne deren Einsatz nicht rechtfertigen. Über fünf Jahre nach dem Auffliegen des Dieselskandals sorgen die Europäischen Richter damit für deutlich mehr Rechtssicherheit in allen europäischen Ländern.

16. September 2020

KAP Rechtsanwälte erreichen EuGH Vorlage im Diesel-Skandal

Sind temperaturgesteuerte Abschalteinrichtungen zulässig oder nicht? Zur Klärung dieser Frage ist jetzt der EuGH aufgerufen. Von der Entscheidung ist vor allem BMW betroffen. BMW hatte erklärt, dass unerlaubte Abschalteinrichtungen, die der gezielten Manipulation von Abgasemissionen dienten, bei Fahrzeugen der BMW Group nicht verwendet werden. Im Fall, dass die europäischen Richter die technischen Maßnahmen als unzulässig erklären - und davon ist nach jüngster Rechtsprechung auszugehen - , wäre dies ein Meilenstein in den Verfahren gegen BMW. Schadenersatzansprüche könnten dann deutlich leichter geltend gemacht werden.

10. Oktober 2018

LG Düsseldorf ordnet Sachverständigengutachten an

Das Landgericht Düsseldorf hat ein erstes gerichtliches Sachverständigengutachten zu einem BMW X3 angeordnet.

13. März 2018

KBA erlässt 1. Rückrufbescheid zu BMW Dieselfahrzeugen

Bei Untersuchungen findet die Behörde erstmals unzulässige Abschalteinrichtungen. Betroffen sind bundesweit mehr als 10.000 Fahrzeuge des Typs BMW 750 und BMW M550, M550 Limousine und Touring. Der Münchner Konzern ist aufgefordert, die nicht zulässigen Einrichtungen per Software Update zu entfernen, um eine Vorschriftsmäßigkeit der Diesel-Fahrzeuge zu gewährleisten.

6. Dezember 2017

Erste Klage gegen BMW eingereicht

Nur kurz nach dem Bekanntwerden der Manipulationsvorwürfe gegen BMW hat die Münchner KAP Rechtsanwaltsgesellschaft mbH die erste Klage gegen die Bayerische Motoren Werke AG (BMW) vor dem Landgericht München I eingereicht. Die Forderung: Rücknahme des betroffenen Fahrzeugs gegen Erstattung des Kaufpreises.

Wie alles bei BMW begann

“Unsere Dieselmotoren sind sauber”

... lautete das Versprechen der Bayerischen Motoren Werke AG noch 2018 auf ihrer Webseite. Dass dies ein eher vollmundiges als verlässliches Versprechen ist, ist derweil amtlich. Denn auch BMW manipuliert die Emissionskontrollsysteme ihrer Diesel-Motoren, wie das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) durch gezielte Untersuchungen konstatierte. Mit seinem Bescheid vom 13. März 2018 wird BMW aufgefordert, mehr als 10.000 Fahrzeuge der 5er- und 7er-Reihe durch ein Software Update praktisch im Nachhinein für den Straßenverkehr zulässig zu machen. Der weltweit führende Premium-Hersteller selbst spricht von einem "Versehen". Man habe die Software, die das Abgasreinigungssystem manipulativ steuert, unabsichtlich aufgespielt. Aber das war – wie bei anderen deutschen Automobilherstellern – erst der Anfang

Seitdem sind immer weiterführende Details ans Licht gekommen, die belegen, dass viel mehr BMW-Modelle manipuliert unterwegs sind und viel zu viel Stickoxide ausstoßen. Auch sie hätten für den Verkehr nicht genehmigt werden dürfen, weil sie eine Gefahr für die Lebensqualität aller darstellen. Auch die BMW Group sorgt durch ihr Versehen für Millionen-Schäden für Umwelt und Gesundheit und prellt hunderttausende Verbraucher. Letztere müssen nicht nur beachtliche Wertverluste für ihre Diesel hinnehmen, auf sie kommen unter Umständen auch nicht unerhebliche Zusatzkosten zu, sowie ein mögliches Fahrverbot.

Auch die für Viele einwandfreie Reputation des Münchner Automobilherstellers gilt als angeschlagen, denn auch der bisherige Vorzeige-Konzern zeigt sich wenig kooperativ, wenn es um die Aufarbeitung der eigenen Missstände geht. Doch die Rechtsprechung ist im Umbruch – auch mit Blick auf die BMW Group. Der öffentliche und juristische Druck wächst – auch auf das bayerische Traditionsunternehmen. Immer mehr Verbraucher dulden ein Unternehmertum fern jeglicher ethischen Verantwortung nicht mehr und setzen sich juristisch zur Wehr. Viele tausend Verfahren sind bereits anhängig, mit denen neue positive Weichenstellungen verbunden sein werden, die eine Nachricht wert sein dürften.

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