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19.01.2022

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Citroen Abgasskandal

Im Citroen Dieselskandal haben KAP Rechtsanwälte bereits 2021 erste Klagen gegen den Autobauer eingereicht. Auch in den Motoren von Citroen sind unzulässige Abschalteinrichtungen verbaut, die den Schadstoffausstoß so manipulieren, dass die Grenzwerte nur unter Testbedingungen eingehalten werden. Unter normalen Umständen emittieren die Fahrzeuge erheblich mehr Schadstoffe als gesetzlich erlaubt ist. Unsere Anwälte zeigen Ihnen, was auch Sie im Fall Ihres Citroen tun können.

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Für diese Citroen Motoren & Modelle

machen wir Rechte geltend

Eigentümern eines Citroen stehen aller Wahrscheinlichkeit nach Ansprüche auf Schadensersatz oder eine Entschädigung zu – und zwar für Diesel und Benziner.

Die Citroën SAS bezieht ihre Motoren von der Konzernmutter PSA. Die sogenannten PSA EW- und DW-Serienmotoren (für Benziner u. Diesel) sind vor allem im Citroën (aber auch im Peugeot) verbaut. 

Lediglich beim Citroën Jumper wurde zwischen 2011 und 2016 der Fiat-Motor 180 Multijet (Motorkennung F1CE3481E) verwendet, der ebenso manipuliert wurde, weshalb wir auch gegen Fiat klagen.

Der Citroën Jumper gehört in der Wohnmobilbranche zu den beliebtesten Basisfahrzeugen. Somit könnten zehntausende Wohnmobilhalter Fahrzeuge mit unzulässigen Abschalteinrichtung besitzen und folglich ebenfalls einen Anspruch auf Schadensersatz haben. Wir prüfen das im Einzelfall für Sie.

Aber auch ohne den Beitrag von Fiat – Citroen hatte sich bereits zuvor durch eigenes Zutun in den Abgasskandal hineinmanövriert. Noch ist nicht abschließend geklärt, welche Modelle des französischen Herstellers insgesamt vom Abgasskandal als offiziell betroffen gelten. Dessen ungeachtet gilt auch bei Citroen, dass ein offizieller Rückruf des KBA laut BGH keine Voraussetzung für einen Anspruch auf Schadensersatz darstellt

Laut unseren Messungen und Erkenntnissen handelt es sich bislang um die 1,6 und 2.0 HDI-Diesel-Motoren der DW10- und der DW12-Reihe:

  • DW10 UTD / RHV
  • DW10 TD / RHY
  • DW10 TD / RHX
  • DW10 ATED / RHS
  • DW10 ATED / RHZ
  • DW10 ATED4 / RHW
  • DW10 BTED4 / RHK
  • DW10 BTED4 / RHR
  • DW10 B / RHF
  • DW10 D / RHE
  • DW10 C / RHH

Diese sind u. a. in folgenden Citroën Diesel-Modellen verbaut:

  • DW12 UTED / 4HY
  • DW12 TED4 / 4HX
  • DW12 BTED4 / 4HT
  • DW12 CTED4
  • DW12 RUD
  • DW12 RUC
  • Berlingo
  • C3 Picasso
  • C4 
  • C4 Picasso
  • C5 
  • DS3
  • DS4
  • DS5
  • Citroën Jumper
  • Citroën Jumpy
  • Citroën Multispace
  • C3
  • C3 Aircross
  • C-Elysee

Citroen – Aktuelle Schlagzeilen

KAP Rechtsanwälte reichen erste Klage gegen Citroen ein

20. Dezember 2021

Der Halter eines Citroen Jumpy fordert Schadensersatz wegen manipulierter Stickoxid-Emissionen.

Fragen & Antworten

zu Ihrem Citroen

Bei dem Adjektiv “betroffen” muss im Zusammenhang mit dem Abgasskandal differenziert werden: Wenn in öffentlichen Bekanntmachungen und den Medien von “betroffenen Modellen” gesprochen wird, dann handelt es sich um eine offizielle Feststellung des Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA), dass es bei den Auto-Modellen unzulässige Abschalteinrichtungen gefunden hat. Dies bedeutet aber nicht, dass alle anderen Fahrzeuge als “nicht betroffen” gelten können, denn über diese offiziell bestätigten betroffen Modelle hinaus gibt bedeutend mehr Herstellermodelle, die nach verschiedenen Expertengutachten ebenso über unzulässige Abschalteinrichtungen verfügen und ebenso die offiziellen Emissionsgrenzwerte weit überschreiten. Auch diese Fahrzeuge sind natürlich betroffen - mit dem Unterschied, dass für sie das KBA nicht oder noch nicht tätig wurde und sie auch amtlich als “betroffen” deklariert hat. Die Summe aller nachweislich betroffenen Fahrzeuge ist folgerichtig um ein Vielfaches höher.

Wir haben als Kanzlei selbst unabhängige Gutachten beauftragt, deren Ergebnisse wir für unsere Verfahren einreichen. Auf diese Weise haben wir bereits viele Urteile gewinnen können. Unsere Rechtsauffassung teilt indes auch der Bundesgerichtshof, der im Januar 2021 erst feststellte, dass betroffene Autofahrer auch dann Anspruch auf Schadensersatz haben, wenn das Fahrzeug nicht von Amts wegen durch das KBA beanstandet wurde.

Fazit: Ein Rückruf des KBA ist also keine Voraussetzung für die Geltendmachung von Schadensersatzansprüchen im Abgasskandal.

Ja. Klägern in der Dieselaffäre steht auch nach einem Fahrzeugverkauf Schadensersatz zu. Das hat der Bundesgerichtshof im Juli 2021 klargestellt. In dem Fall wird als Berechnungsgrundlage der Verkaufspreis des Fahrzeugs herangezogen. Auch eine "Wechselprämie" des Autoherstellers darf nach Urteil der Karlsruher Richter nicht als anspruchsmindernd angerechnet werden.

Diesel-Halter, die vom Kraftfahrt-Bundesamt zu einem verpflichtenden Software Update oder/und zu Nachrüstungen der Hardware aufgerufen werden, stehen vor einem Dilemma:

Lassen Sie bspw. ein Software Update durchführen, müssen Sie mit möglichen weiteren Schäden am Motor rechnen. Allgemein berichten nicht wenige Autohalter nach dem Update von Motorstörungen, lauten Motorgeräuschen und einem deutlich höheren Kraftstoff- und AdBlue-Verbrauch.

Verweigern Halter jedoch die Ausführungen der Maßnahmen, kann die Stilllegung des Fahrzeugs drohen. Wir raten dennoch grundsätzlich von Software Updates und Nachrüstungen der Hardware mit allem Nachdruck ab, denn neben möglicher Schäden am Fahrzeug, kann im Anschluss auch die Geltendmachung von Rechten aus dem Abgasskandal schwieriger werden.

Sie müssen nach dem Update damit rechnen, dass der AdBlue-Verbrauch erheblich zunimmt. Darüber hinaus wird von Problemen mit der Start/Stopp-Automatik, von einer Versottung des Motors, lauten Motorgeräuschen bis zu Motorstörungen sowie von einem stark erhöhten Dieselverbrauch berichtet.

Die Einrichtung sitzt in der Motorsoftware eines Diesel-Fahrzeugs und steuert die Effektivität der Abgasreinigung in Abhängigkeit von der Außentemperatur. Bei der Vorrichtung werden gefährliche Stickoxide in den Abgasen jedoch nur in einem Temperaturbereich zwischen 20° bis 30° Grad Celsius reduziert. Außerhalb dieses Temperaturbereichs wird die serienmäßige Abgasreinigung stark reduziert beziehungsweise ganz abgeschaltet. Und das ist nach den neuesten Urteilen des Europäischen Gerichtshof (Ende 2020) und des Bundesgerichtshof (Anfang 2021) nicht zulässig.

Auch die Manipulation von Benzin-Autos findet auf dem Prüfstand statt: Das zu prüfende Fahrzeug steht auf Rollen, die einen möglichst realistischen Widerstand zwischen Straße und Reifen simulieren sollen.

Hersteller, die ihre Benziner manipulieren, setzen den Widerstandswert deutlich geringer an, sodass für das Fahrzeug weniger Energieverlust und damit auch weniger Spritverbrauch ausgewiesen wird. Auf diese Weise werden nicht nur die Typgenehmigungen für die Fahrzeuge erschlichen, sondern mit den Werten wie Spritverbrauch, Leistung und Schadstoff-Emissionen, die diese manipulierten Typgenehmigungen ergeben, obendrein für Kundschaft geworben.

Zur Entschädigung

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